Filme made in Salzburg
© Franz Neumayr
Nicolas Cage ging 2008 im Land Salzburg als Ritter auf Hexenjagd.

Filme made in Salzburg
© Panorama Tours
"Sound of Music" - in aller Welt bekannt.

Filme made in Salzburg
© Florian Braun
Mein Halbes Leben: ironisches Selbstporträt einer Generation.

Filme made in Salzburg
© Franz Neumayr
Filmkunst hautnah erleben können Filmfans im Land Salzburg in insgesamt 30 ?Lichtspieltheatern?.

Filme made in Salzburg
© Franz Neumayr
LH-Stv. Brenner ist beeindruckt vom Erfolg der geförderten Projekte.

FÖRDERINFOS

Kommerzielle Filmförderung des Landes Salzburg:
Wirtschaftsabteilung, Thomas Posch
Tel.: +43 662 8042-3787
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StandortAgentur Salzburg GmbH
Filmlocation, Edith Urban
Tel.: +43 662 451327-13
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Kulturelle Filmförderung des Landes Salzburg:
Kulturabteilung, Olaf Weinhold
Tel.: +43 662 8042-2530
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Filmförderung der Stadt Salzburg:
Abteilung Kultur und Schule, Werner Riemer
Tel.: +43 662 8072-3435
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Tagestipp
FILMLAND SALZBURG

Filme made in Salzburg

Marion Orliczek | landredaktion@salzburgermonat.at
online seit 24. August 2009

Außergewöhnliche Drehmotive, professionelle regionale Dienstleister, eine technisch hochentwickelte Infrastruktur, die günstige Lage nahe Wien und München sowie attraktive Förderungen machen das Land Salzburg zu einem immer beliebteren Schauplatz für Filmproduktionen aller Art. Das haben längst auch die Filmemacher Hollywoods erkannt.

Den ersten großen Triumph verzeichnete der Filmstandort Salzburg 1965 mit dem Dreh des US-amerikanischen Films ?The Sound of Music? (rundes Bild), der die idyllische Region als Kulisse nutzte und zu einem der erfolgreichsten Streifen weltweit wurde. Der Film prägte das Österreich-Image in aller Welt und bringt heute noch jährlich 300.000 Touristen nach Salzburg. Seitdem wurden zahlreiche weitere internationale Filme gedreht, da Produzenten beste Voraussetzungen für die Verwirklichung ihrer Drehbücher vorfinden. Dazu tragen u.a. die 166 Unternehmen der Audiovisions- und Filmindustrie, die Ausbildungsgänge der Fachhochschule (Studiengang MultiMediaArt) und der Universität Salzburg (Abteilung Audiovisuelle Kommunikation/Fachbereich Kommunikationswissenschaft) sowie die Förderungen des Landes bei.

Das (Ver-)Mieten der Berge lohnt sich

Um die heimische Filmwirtschaft und den Filmstandort Salzburg weiter zu stärken, hat das Wirtschaftsressort des Landes 2002 eine Förderung für kommerzielle Filme und die Filmlocation in der StandortAgentur Salzburg ins Leben gerufen. Die Filmlocation unterstützt als Service- und Beratungsstelle Filmschaffende, die eine Produktion im Land Salzburg mit nachhaltigem internationalem Image- und Werbeeffekt für den Drehort durchführen. Ausgewählt werden die Projekte, für die heuer 676.000 ? zur Verfügung stehen, von Branchen-Experten im Salzburger Filmbeirat. Bei der Vergabe der Förderungen wird darauf geachtet, dass möglichst viele Arbeiten im Zusammenhang mit einer Produktion in Salzburg erledigt werden können, damit die Wertschöpfungskette am Filmproduktionsstandort möglichst lang ist und Arbeitsplätze erhalten bzw. geschaffen werden können. Seit 2002 kann Salzburg auf knapp 60 erfolgreiche Produktionen mit einer regionalen Wertschöpfung von rund 20 Mio ? zurückblicken. Diese Produktionen haben allein bei ihrer Erstausstrahlung mehr als 200 Mio Zuseher in Österreich, Deutschland und der Schweiz erreicht.

"Das positive Echo der Produzenten, das steigende Interesse am Filmland Salzburg und die beachtliche Anzahl an Produktionen beweisen den Erfolg der kommerziellen Filmförderung", betonte kürzlich Wirtschafts- und Tourismusreferent LH-Stv. Wilfried Haslauer. Die Filme seien auch eine bedeutende Facette bei der Bewerbung Salzburgs als Tourismus- und Wirtschaftsstandort und transportieren meist ein sehr sympathisches Salzburg-Bild weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, so Haslauer.

Film-Größen drehen in Salzburg

Zu den jüngsten Erfolgen der Film-Marke Salzburg zählt der heuer vom Land Salzbrug geförderte Hollywood-Film "Season of the Witch" (2010) mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Der Filmstar ging dafür vergangenen Herbst an verschiedenen Drehorten in Salzburg, wie auf dem Großglockner oder auf der Burg Hohenwerfen, auf Hexenjagd und bescherte dem Bundesland regen Medienrummel. Ein weiterer internationaler Kinofilm war der 2005 geförderte Mystery-Thriller "Metamorphosis" (2007). Bei den Dreharbeiten in Salzburg trieb Hauptdarsteller Christopher Lambert als Vampir auf der Burg Kaprun sein Unwesen. Vor Einführung der kommerziellen Filmförderung wurden vereinzelt Filme vom Wirtschaftsressort gefördert, wie z.B. der TV-Actionthriller "The Red Phone" (2001) mit Joe Penny.

In den Genuss gleich mehrerer Landesförderungen kam der Salzburger Regisseur Reinhard Schwabenitzky, der bereits zahlreiche Filmprojekte im Bundesland verwirklicht hat. Schon vor 2002 erhielt Schwabenitzky Förderungen für seine Filme "Ilona & Kurti" (1992), "Verlassen Sie (bitte) Ihren Mann" (1992), "Ein fast perfekter Seitensprung" (1995), "Hannah" (1995), "Eine fast perfekte Scheidung" (1998) und "Eine fast perfekte Hochzeit" (1998). Ab 2002 drehte er weitere Filme in Salzburg, wie drei Teile der ORF-Erfolgsserie "Oben Ohne", den Spielfilm "Schön, dass es dich gibt" (2005) oder das "Oben Ohne"-Weihnachtsspecial "Du heilige Nacht" (2009).

Unter den deutschsprachigen Filmen sorgte heuer die TV-Ausstrahlung des vom Land Salzburg geförderten dreiteiligen Familiendramas "Krupp ? eine deutsche Familie" (2009) mit Iris Berben und Benjamin Sadler für Aufsehen. Schloss Blühnbach in Tenneck sowie die Innenstadt mit Dom und Festung dienten als Filmkulisse. Dass sich die Filmemacher in Salzburg wohl fühlen, beweisen auch die vier im Saalachtal gedrehten Teile der TV-Serie "Die Alpenklinik" und das dreiteilige TV-Alpendrama "Bauernprinzessin" (2004, 2006 & 2009). Weitere erfolgreiche Filmproduktionen in Salzburg waren z.B. "Silentium" (2004), die Verfilmung des gleichnamigen Wolf-Haas-Romans mit Josef Hader, "Gerry Friedle: Mein Leben mit DJ Ötzi" (2009), "Männer lügen nicht" (2009), eine für die ARD in Gastein produzierte Kömodie, oder "Gott schützt die Liebenden" (2008) mit Iris Berben und Peter Simonischek. Die Erstausstrahlung dieses Films in ORF und ZDF erreichte knapp 6 Mio Zuseher.

Salzburg als Talenteschmiede für Filmemacher

Ein erfolgreicher Filmstandort zeichnet sich auch durch gelungene heimische Produktionen aus. Die Unterstützung der Salzburger Filmkultur sowie die Förderung des Films als Kunst sind seit Jahrzehnten die Zielsetzungen der freien Filmförderung des Landes Salzburg. Die Förderung der Kulturabteilung umfasst die Mitfinanzierung von Nachwuchs-, Avantgarde-, Kurz-, Animations-, Dokumentar- und Spielfilmen sowie Videoproduktionen und beinhaltet neben der Projektförderung die Unterstützung filmkultureller Einrichtungen (Programmkino, Produktionseinrichtungen und Filmklubs). Förderkriterien sind ein klarer Salzburg-Bezug, die Qualität des Projekts und die Höhe der Fördergelder. Jährlich ergattern rund 50 Projekte, vorwiegend Dokumentarfilme, eine Förderung aus dem 400.000-?-Topf. Nachwuchstalente haben zusätzlich die Chance auf ein mit 10.000 ? dotiertes Jahresstipendium für Film.

Eine erfreuliche Bilanz: Fast jeder zweite geförderte Film kommt auf internationalen Festivals zu Ehren. "Die Erfolge der Salzburger Filmschaffenden geben uns Recht und sind eine hervorragende Werbung für das Bundesland Salzburg", sagte kürzlich Kulturreferent LH-Stv. David Brenner. So lief beispielsweise Harald Friedls Film "Aus der Zeit" (2006) bei mehr als ein Dutzend Festivals weltweit und erhielt mehrere anerkannte Preise. Günter Schwaigers "Hafners Paradies" (2007) sorgte ebenfalls für einige Furore: Neben erfolgreichen Einsätzen auf Filmfestivals feierte die Dokumentation 2008 TV-Premiere. Der Film "Mein halbes Leben" (2008) des Salzburger Newcomer-Regisseurs Marko Doringer gewann u.a. den Großen Diagonalepreis und war bei den Internationalen Hofer-Filmtagen in Deutschland vertreten. Der Dokumentarfilm ist ab 8. Oktober in deutschen Kinos zu sehen.




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